Unser Traum in Langenlehsten,

der zum Glück kein Alptraum wurde!

Eine kleine Anzeige in der Zeitung, machte uns auf dieses Haus aufmerksam. Wir haben es uns angeschaut und waren von dem Grundstück begeistert.2009 qm und obendrauf ein uraltes Bauernhaus das stark reparaturbedürftig war. Selbst wenn wir von Anfang an gewußt hätten, das es viel mehr Arbeit war als wir dachten, wir hätten es genommen. Es war einfach ein Traum. Viel Platz für alle und die Nachbarn weit weg. Die Kinder mochten es auch, also schlugen wir zu...

Als wir das Haus dann im Juni 1994 kauften, wurde das Haupthaus noch vom Vorbesitzer bewohnt. Wir zogen unseren Wohnwagen auf das Grundstück, stellten das Vorzelt auf und "wohnten" die ersten Wochen dort, während wir die Einliegerwohnung renovierten. Renovieren war eigentlich die Untertreibung des Jahrhunderts. Erst haben wir allen Schutt und Müll der sich dort angesammelt hat heraus getragen und alles auf einen Haufen geschmissen. Im Wohnzimmer hatte es einige Zeitlang durch das Dach geregnet, so das dort modrige Teile der Decke entfernt werden mußten. Nach Aussage des Vorbesitzers, hat sich damals ein Mieter, einfach nicht drum gekümmert, sondern nur Eimer darunter gestellt. Bis es der Vermieter merkte, war alles schon feucht.

Der Haufen draußen wuchs...

In der Küche, oder das was einmal Küche werden sollte, war kein Fundament und kein Estrich, nur viel Sand und darunter große kaputte Platten Sicherheitsglas. Auch das wanderte (leider nicht von alleine) draußen auf den Haufen. Das Fundament im Wohnzimmer haben wir drin gelassen. Im nachhinein hätten wir das Fundament auch raus reißen müssen, denn nun ist dieser Boden nicht isoliert. Aber wir hatten nicht viel Zeit.

In der Küche hat Frank dann tief gegraben um die Abwasserleitungen zu verlegen. Sie wurden an das vorhandene Netz angeschlossen. Unsere Hündin Bonny hatte ihren Spaß dabei immer wieder alles auf zu buddeln. Dann haben wir das Fundament gegossen. Immer 4 Eimer Sand und einen Eimer Zement in die Mischtrommel dann Wasser dazu bis es schön matschig und weich war. Nach der Arbeit haben Frank und ich oft bis ein Uhr morgens noch gearbeitet.

Im Wohnzimmer haben wir eine Unterkonstruktion aus Dachlatten an die Deckenbalken geschraubt. Daran wurden dann die Rigibs Platten (250 x125 cm.) befestigt. Das war teilweise eine recht verzwickte Angelegenheit. Parallel dazu wurde von einem Fachbetrieb unsere Heizungsanlage montiert. Alle Gasanschlüsse haben wir von denen machen lassen. Die Heizungsrohre in denen das warme Wasser zirkuliert hat Frank verlegt. Im Wohnzimmer wurden die Heizungsrohre in der Wand verlegt, denn das Fundament war ja schon drin.

Die Wände im Wohnzimmer wurden auch mit Rigibs verkleidet. Die Außenwand jedoch haben wir zusätzlich noch isoliert. Was nun kam, habe ich hassen gelernt. Spachteln und Schleifen......Spachteln und Schleifen.....Spachteln und Schleifen. So lange bis alles glatt war und man keine Nähte oder Schraublöcher durch die Tapete sehen würde. Frank war da immer sehr pingelig. Die Fenster waren schon etwas neuer, so das wir diese nicht austauschen mußten. Es wurden dann die Fensterbänke eingeklebt und die Heizkörper angeschraubt. Dann konnte eine dünne Papiertapete als Provisorium geklebt werden.

Gebrauchte Teppiche von meiner Freundin reingelegt und der erste Raum konnte bewohnt werden. Wir holten aus unserer Wohnung in Hamburg nach und nach alles was wir stellen konnten und haben mußten. Das erste war der Kühlschrank, die Mikrowelle, unser Matratzen vom Ehebett, diverse kleine Schränkchen und unser Sofa. Nun haben Frank und ich im Haus geschlafen und die Kinder hatten den Wohnwagen für sich alleine.

Zur Erklärung wie eng es bei uns war. Der Wohnwagen war 4,60 Meter lang. Diesen bewohnten wir ca. 6 Wochen mit 2 Erwachsenen, 3 Mädchen im Alter von 8, 10 und 12 Jahre. Außerdem gehörten zu unserem Haushalt, ein Schäferhund, ein alter Pudel ein Zwerghase ein Wellensittich und 16 Meerschweinchen. (wir haben zu diesem Zeitpunkt noch welche gezüchtet) Dieser Pudel mit Namen Tramp war leider nicht lange bei uns. Ich hatte ihn im Tierheim Süderstraße "gefunden" und mit nach hause gebracht. Er war fast blind, hatte den Körper voller Warzen und bekam epileptische Anfälle. Er hatte ca. 8 schöne Wochen bei uns und hat in dieser Zeit mit unserer Schäferhündin Bonny das Grundstück erschnüffelt. Seine Anfälle wurden dann leider immer schlimmer so das der Tierarzt ihn schließlich einschläfern mußte.

Weiter ging es mit der Küche. Hier mußte ein neues Fenster eingebaut werden, weil das alte Fenster kein Isolierglas hatte und morsch war. Es wurde ein großes Fenster mit zwei Flügeln, das sehr schwer war. Frank und ich hatten unsere liebe Mühe es ein zu setzten. Als wir das Haus gekauft haben, dachten wir, das uns mal jemand helfen würde von unseren Freunden. Doch wie der Teufel es will, der eine Freund hat einen Arbeitsunfall und reißt sich den Daumen ab und der andere übernimmt die Firma seinen Vaters und muß sehr viel arbeiten um wieder alles zum laufen zu bringen. So waren Frank und ich meist alleine. Ab und zu kam seine Schwester Iris zu Besuch und hat mit geholfen. Auch unsere große Tochter Jennifer hat viel geleistet.

Zum Waschen hatten wir eine alte Dusche, die ich zwar geschrubbt hatte, die aber in einer Baustelle stand, so das man sehr oft erst mal Spinnen und Käfer vor dem Duschen ausquartieren mußte. Auch die Toilette die dort stand, war unter aller Sau. Sie war zwar ebenfalls von mir geschrubbt worden, sah aber auch sehr schlimm aus. Fußboden gab es dort nur bruchstückweise. Da sowieso alles auf den Müll sollte, lohnte dort eine Reparatur nicht.

Der Raum der uns damals noch zur Verfügung stand, sollte mit der im Haupthaus liegenden Dusche zusammengelegt werden, so das dort ein großes Badezimmer entstehen konnte.

In der Einliegerwohnung war jedoch ein riesiger Flur von ca. 6 x 3 Metern, diesen wollten wir teilen. 3 x 3 Meter für den Flur und 3 x 3 Meter für das Bad. Da Schwiegermutter (für die diese Einliegerwohnung sein sollte) im Rollstuhl saß, brachte sie nur eine Dusche. Es bliebe dann noch genug Platz um mit dem Rolli bis an die Toilette und an das Waschbecken zu fahren. Im Bad und Flur sah es am Schlimmsten aus. Dort sah es eher wie in einem Stall aus. Das alte Fundament haben wir raus gerissen. Im zukünftigen Bad mußte Frank einige Felssteine ausgraben sonst hätte er die Kanalisation dort gar nicht verlegen können. Ein altes "Fenster" aus Glasbausteinen mußte auch entfernt werden.

Im Flur und im Bad mußten auch jeweils ein neues Fenster eingebaut werden. Außerdem brauchten wir eine Eingangstür. Die komplette Elektrik war unbrauchbar. Im Flur wurde die Verteilung mit allen Sicherungen eingebaut. Alle Schalter und Dosen in der Wohnung wurden direkt mit dem Sicherungskasten verbunden. Es wurden keine Verteilerdosen eingebaut. Hunderte Meter an Kabel wurden nur in der Einliegerwohnung verlegt. Eine Zeit lang sah dieser Verteilerkasten wie ein Weihnachtsbaum aus, so viele bunte Kabelenden guckten dort raus.

Küche, Flur und Bad bekamen ein neues Fundament. dann wurde die Wand zwischen Flur und Bad gezogen. Eine Balkenkonstruktion wurde mit Rigibs verkleidet. Auch die anderen Wände in Küche und Flur wurden mit Rigibs verkleidet oder verputzt. Dann wurde in der Küche, alles 3 mal gespachtelt und geschliffen. Alles war mit feinem weißen Staub überzogen. Zwischen Küche und Wohnzimmer war keine Tür, sondern ein Durchgang geplant. Dieses Loch haben wir mit feuchten Tüchern abgehängt, aber es ging trotzdem noch einiges an Staub durch.

Die Küche bekam dann eine Isolierschicht und den Estrich. Wir schütteten erst die eine Hälfte und am nächsten Tag die andere Hälfte sonst hätten wir unser Wohnzimmer nicht mehr erreichen können. Anschließend wurde auch im Flur der Estrich gegossen. Frank hat den Estrich sehr glatt gestrichen und kleine Krümel mit den Fingern verrieben oder runter gesammelt. Am nächsten Tag sah er das seine Fingerkuppen verätzt waren von dem Zement. Richtige Löcher waren darin und haben ihm große Schmerzen zugefügt.

Am nächsten Tag haben wir in der Küche, das Fliesenschild, das Schwiegermutter sich für ihre Küche ausgesucht hatte, und rundherum wieder eine einfache Papiertapete angeklebt.

Wieder ein alter Teppich rein und dann wurde unverzüglich unsere Eßecke, der Geschirrspüler, Zwei Schränke, unser Geschirr, und die restlichen Töpfe und Pfannen geholt. Der Kühlschrank und ein Herd (woher wir den hatten weiß ich nicht mehr) wurden auch in die Küche gestellt. Diverse Kleinmöbel aus dem Wohnzimmer fanden auch einen sinnvollen Platz in der Küche.

Nun war die Küche auch zu benutzen. Frank`s Schwester Iris bekam an diesem Wochenende einen Migräne Anfall und lag auf einer Matratzen in der Küche, vor dem Kühlschrank und hatte einen nassen Lappen auf der Stirn. Wir konnten nun vernünftig Kochen, Backen und den Geschirrspüler nutzen aber eine Spüle hatten wir noch nicht. Zum Abwaschen haben wir Wasser aus dem Bad geholt und heiß gemacht.

Nun ging es mit dem Bad weiter. Frank und Mike klebten die Wandfliesen und setzten einen Sockel für die Toilette. Die Toilette sollte höher sein, weil Schwiegermutter dann leichter aufstehen konnte. Da die Toiletten für behinderte immer sehr teuer sind, hatte Frank die Idee, ein normales WC Becken einfach auf einen Sockel zu setzen und hatte damit den gleichen Effekt erzielt, nur viel günstiger. Die Dusche wiederum sollte zu ebener Erde sein. Also hat Frank in einer Ecke (wo schon zwei natürliche Wände waren) eine dritte Wand mit Ytong Steinen hochgezogen und hatte somit eine Duschkabine. Der Ablauf war im Fundament/Estrich mit eingelassen, so das Schwiegermutter mit dem Gehwagen rückwärts in die Dusche rein fahren konnte. Auf den Boden kam ein Filzteppich für 3,- DM der qm. So konnten wir auch in einer schönen Umgebung alle Waschungen vornehmen.

Nun wurde der Flur gespachtelt und geschliffen. Auch dort kam die gleiche Auslegware wie im Bad rein und dann kam der Kleiderschrank und Schuhschränke rein. Der Kleiderschrank wurde vor eine Türöffnung gestellt wo es später zum Schlafzimmer gehen sollte. Dieser Raum war jedoch noch ein Rohbau. Woche für Woche kam ein Raum dazu. Nun konnte uns auch Schwiegermutter besuchen und auf dem Sofa im Wohnzimmer schlafen. Wochenlang haben wir auf engstem Raum gelebt und sind uns nicht auf den Wecker gegangen. Ich freute mich schon auf die Zeit, wo wir jeder für sich, aber doch zusammen, ein Haus bewohnen würden.

Dann zog auch irgendwann der Vorbesitzer aus und in einer Nacht und Nebel Aktion brachen wir die Rigibs Wand die diese Tür zur Einliegerwohnung im Haupthaus verdeckte, auf und öffneten die Zwischentür zum ersten mal. darauf haben wir dann angestoßen und sind (in Schlafanzug) einige Male hin und her gegangen.

Dann kam der Umzug. ich habe es hin bekommen, das wir einen Monat die letzte Miete zahlten und im nächsten Monat die erste Rate für das Haus. So brauchten wir keinen Monat doppelt bezahlen. Ein LKW mit 7,5 Tonnen Fassungsvermögen wurde bestellt und auch gefüllt. In den Wochen vorher habe ich den ganzen Hausstand in Kisten verpackt. Immer wenn ich Leerlauf hatte, bin ich nach hause und habe gepackt. Das Aquarium wurde geleert und alle Fische und Pflanzen auf Eimer verteilt. Obwohl wir ja schon viel geholt hatten, bekamen wir mit großer Mühe in die obere Öffnung des Umzugswagens noch die alten Teppichböden rein geschoben.

Die Wohnung wurde noch einmal gefegt und dann verschlossen. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verließen wir unser altes zu hause. Mir tat es um meine Freundin Kerstin leid, die ich nun in Hamburg lies. Mir war klar das wir uns nicht mehr so oft sehen werden können. Alles andere lies ich gerne dort. Die Nachbarn die ständig besprühten Wände und der Gestank im Treppenhaus würde ich nicht vermissen.

In Langenlehsten angekommen, ging es ans Auspacken. Das meiste kam erst einmal in das alte Wohnzimmer im Haupthaus. Von dort nahmen wir ins nach und nach alles was wir brauchten. Im Obergeschoß waren zwei Zimmer die benutzten die Kinder als Spielzimmer. Dort wurden die Wände bemalt (sollte eh alles abgerissen werden) und die Spielsachen verteilt. Das Aquarium wurde in unser Wohnzimmer in der Einliegerwohnung gestellt. Am Kopfende unseres Bettes fand es vorerst seine neue Heimat.

Nun waren wir Bürger von Langenlehsten.

Die Kinder schliefen immer noch im Wohnwagen, aber spielen konnten sie nun bei schlechtem Wetter oben. das war ein enormer Platzgewinn für uns. Aber wir wollten ja noch mehr, deswegen ging es recht bald weiter mit der Arbeit. nun war aber einiges leichter, weil die Wohnung in Hamburg ja nicht mehr unsere war und wir alle Kraft in unser altes Haus stecken konnten.

Vom Flur aus ging noch ein weiterer Raum ab, der Schlafzimmer werden sollte. Dieser Raum war 2,10 x 5,20 Meter groß, aber nur 2 Meter hoch. Der Kleiderschrank von Schwiegermutter war aber schon 2,40 Meter hoch so das wir das Zimmer aufstocken mußten. Das werdende Schlafzimmer hatte einen Zwillingsraum, der nebenan zum Haupthaus hin einen Schuppen darstellte. Diese beiden Räume waren ein Anbau an dem Haus das die Maße von 10 x 15 Metern hatte. Dieser Anbau war noch mit Eternit gedeckt.

Dieses Eternit wurde vorsichtig abgedeckt und erst einmal im Garten gelagert. Es war ja mit Asbest und mußte extra entsorgt werden. Dann haben Frank und sein Freund Mike, der sich wieder mal von seiner Firma freimachen konnte, die Mauern noch 50 cm. hoch gezogen. Nun war der Raum genau wie alle anderen Räume 2,50 Meter hoch und der Kleiderschrank von Schwiegermutter konnte stehen. Aus dem Dach vom Anbau, wurde kein Flachdach mehr, sondern es wurde schräg an das Dach vom Haupthaus angepaßt. Auf die Dachsparren wurden erst einmal mit Öl getränkte Platten genagelt. Darauf kamen dann die Dachlatten. Auf dem Dach haben wir erst mal nicht mehr gemacht, weil das gesamte Dach ja neu eingedeckt werden sollte.

In dem zukünftigen Schlafzimmer, war eine sehr niedrige Tür und ein noch kleineres Fenster. Beides wurde ausgebaut. Das Fensterloch wurde zugemauert und aus der Tür wurde ein Fenster. Dann wurde auch dort das Fenster eingebaut und die Heizungsrohre verlegt. Hier wurde der größte Teil der Wände verputzt. Nur die kurze Wand am Ende des Raumes wurde mit Rigibs verkleidet, denn dort sollte das Bett stehen und mit dem Rigibs würde die wand nicht so kalt sein. Ein Fundament war auch dort noch vorhanden, so das wir da nicht mehr viel Arbeit hatten. Die Wand im Schlafzimmer wurde nur einmal weiß gestrichen so das es nicht so wie Baustelle aussieht. Wieder kam der gleiche Teppich wie schon im Flur und Bad als Provisorium rein.

Dann haben wir unser Etagenbett dort aufgebaut, ein drittes Bett rein gestellt und den Kleiderschrank aus dem Flur auch hinter der Tür im Schlafzimmer wieder aufgebaut. Ein kleiner Tisch und zwei große Meerschweinchen Käfige mußten auch noch mit rein. Das war nun erst einmal das Schlafzimmer unserer drei Mädchen. Der Wohnwagen blieb für Gäste stehen. Zimmertüren haben wir gleich für das ganze Haus gekauft. Vierzehn Stück brauchten wir insgesamt. Drei wurden in der Einliegerwohnung benutzt, der Rest wurde im Haupthaus ins Wohnzimmer gelegt. Da Wir auch schon die sanitären Anlagen für das große Badezimmer günstig erworben haben, und das auch dort alles stand, war das Zimmer bald voll. Es sah dort aus wie in einer Rumpelkammer.

Nun hatten wir eine kleine Wohnung von 60 qm. fertig und wir wohnten dort zwar recht eng, aber glücklich. Schwiegermutter blieb oft recht lange und ich freute mich, weil sie sich auch um das Essen kümmerte. Da ich auch oft sehr lange gearbeitet habe, war es eine Erleichterung. Außerdem hatten wir uns alle schrecklich lieb und waren gerne zusammen. Schwiegermutter war immer ganz aufgeregt wenn wieder etwas neues geplant und in die Tat umgesetzt wurde.

In dieser Zeit haben uns dann auch die Meerschweinchen so nach und nach verlassen. Einige starben an Altersschwäche, einige Junge haben wir verkauft und zwei wurden krank. Auch unser Zwerghase Baby (der hatte den Namen schon als wir ihn bekamen) segnete das zeitliche. Der Wellensittich Butschi kam zu meiner Freundin. Ihr war ein Vogel gestorben und ihr zweiter war ganz unglücklich weil er alleine war. Einige Monate hatten wir zwei Chinchillas in Pension. Und dann rief eines Tages eine Bekannte an, das sie ihren Hund weggeben müssen. Angeblich hat ihre Tochter jetzt nach fünf Jahren eine Allergie gegen Hunde bekommen.....

So kam dann Alegra zu uns. Eine Labrador Rottweiler Mischlingshündin. Lackschwarz und sehr gut erzogen. Sie gehorchte aufs Wort. Unsere alte Bonny hat alles akzeptiert was wir an Tieren und Menschen hier herein brachten. Leider hat sie uns dann auch recht bald verlassen. Sie wurde dreizehn Jahre alt und dann mußte am dritten Adventssonntag Morgen der Tierarzt kommen und sie einschläfern. Sie hatte Nierenversagen. Wir haben schrecklich gelitten, war sie doch unser erstes Familientier. Sie bekam ein Grab auf unserem Grundstück. Heute noch sprechen wir oft von ihr. Sie war etwas besonderes.

In dieser Zeit haben wir auch versucht, den Garten nicht ganz verwildern zu lassen. Allein das Mähen nahm 5-7 Stunden Zeit in Anspruch. Ab und zu haben wir auch den Schutt abholen lassen. Wir haben uns immer gewundert wie schnell dieser Haufen angewachsen ist.

Das alles ist in nur wenigen Wochen passiert.

Nun sollte es weitergehen, mit dem Haupthaus.

Aber das ist eine andere Geschichte.