
Urlaubstagebuch St. Peter Ording 2006
Samstag 1.4.2006
Um 10 Uhr frühstückten wir mit Iris und Inge zusammen und planten wer welche Aufgaben hat um alles auf die Reihe zu kriegen. Frank holte die Koffer runter und lud anschließend sein Werkzeug aus dem Auto. In der Zwischenzeit packte ich die Koffer, und alles andere was mit sollte und trug alles mit Frank zusammen zum Auto.
Dann haben wir tatsächlich das Haus verlassen. Nach wer weiß wie vielen Jahren, sind wir wieder einmal in den Urlaub gefahren, nach St. Peter Ording zum Ortsteil Dorf. Es regnete die ganze Strecke. Hier angekommen war es trocken und wir konnten alles ausladen ohne nass zu werden. Frank machte gleich ein paar Fotos von der Ferienwohnung, damit ich später für die Internetseite einige neue aktuelle habe. Nachdem wir unsere Sachen ausgebreitet haben, stellte ich fest dass ich die Bettlaken vergessen hatte. Kurz vor unserem Ziel hatten wir jedoch einige Supermärkte und ähnliches gesehen und so machten wir uns auf den Weg dorthin um Bettlaken zu kaufen.
Bei Kloppenburg wurden wir fündig. Auch die lange gesuchte Waschsoda fanden wir und gingen mit den Einkäufen zur Kasse. Wir fragten den Kassierer ob er wusste wann die Räucherscheune auf hat und er konnte es nicht sagen. Er meinte dass er ja nicht aus dem Ort kommt und ich guckte zweifelnd und machte ihn daraufhin aufmerksam dass er sich damit nicht rausreden könnte, da er ja den ganzen Tag davor steht. Daraufhin guckte er etwas sprachlos aus der Wäsche und seine Kollegin meinte das hätte sie bei ihm auch noch nicht erlebt. Ich sagte dass er sich bestimmt nicht traut weil ich fremd bin. Aber wir sind ja noch eine Woche da und kommen bestimmt wieder.
Danach guckten wir uns die Öffnungszeiten der Räucherscheune an, weil uns dieses Lokal empfohlen wurde von Herrn Runge und machten uns auf in Richtung St. Peter Ording weil wir beide Kohldampf schoben und nun endlich was dagegen tun wollten.
Im Poseidon bekamen wir etwas zu Essen. Ich aß Scholle nach Büsumer Art und Frank Matjes nach Hausfrauen Art. Weil der Koch noch nicht da war, bekamen wir einen kleinen Korb mit Brot vorweg, damit unser Magenknurren die Dame hinter dem Tresen nicht beunruhigte. Das Essen war hervorragend und ein toller Start in den Urlaub.
Das Meer haben wir auch schon mal angeguckt, obwohl es doch recht weit weg war. Der Steg auf Stelzen war ca. 4000 Meter lang. Wir haben uns vorgenommen diesen Steg, an einem der nächsten Tage einmal abzulaufen um das Meer auch anzufassen.
Satt und zufrieden begaben wir uns auf die Suche nach einem Internetcafe. Wir hatten doch ein Auge auf 2 Versteigerungen bei Ebay geworfen und wollten versuchen mitzusteigern. In dem gleichen Industriegebiet in dem auch Kloppenburg war, fanden wir ein Internetcafe. 3 kleine Tische mit 3 Rechnern das war es. Aber es reichte ja für uns. Wir guckten was es kostet und fuhren erst einmal auf einen Kaffee zu unserer Wohnung zurück.
Ziemlich müde quälten wir uns durch die nächsten 90 Minuten. 20,15 Uhr fuhren wir los und stellten fest dass das Internetcafe immer noch leer war. Wir steckten 6 Euro in den Automaten und loggten uns bei Ebay ein. Bei 23,05 Euro stand der Roller und wir freuten uns. Die Wartezeit versüßten wir uns mit den starten des Yahoo Messengers, und dem Chatten mit Alexia. Noch 17 Minuten und ich bekam Bauchkribbeln.
3…2….1….meins, diese Werbung von Ebay spricht mir aus der Seele. Ich finde es immer wieder spannend ob man es ersteigern kann oder nicht. Noch 3 Minuten und dann bot ich. Diese drei Minuten empfand ich als entsetzlich. Aber meine Ängste waren unbegründet und wir bekamen bei 51 Euro den Zuschlag. Wir haben damit einen Yamaha Hercules Roller in Kiel ersteigert. Morgen um 20 Uhr ist die Servopumpe für das Auto von Frank dran.
Nach dem ich mich ausgeloggt habe, haben wir das Internetcafe verlassen und sind zu unserer Ferienwohnung zurückgefahren. Bei einigen Cappuccinos und Knabbersachen ließen wir den Abend vor der Glotze ausklingen. Wir guckten Wetten das, es sollte die letzte Sendung sein von Thomas Gottschalk. Dann begaben wir uns zur Nacht.